SEO-Texte schreiben – auf Nummer 1 ranken!

von | 23. Jan, 2021 | Onlinemarketing, SEO | 2 Kommentare

Du willst endlich eigenständig SEO-Texte schreiben und weißt nicht genau, wie das geht? Du hast schon ein wenig Erfahrung, aber deine Texte ranken nicht richtig? Ich zeige dir alle Tipps und Tricks, wie man am besten SEO-Texte schreiben sollte und worauf du achten musst, damit dein Content am Ende auch Erfolg hat. Wenn du meine Anleitung Schritt für Schritt durchgearbeitet hast, dann kann dein Ranking niemand mehr aufhalten!

Hier findest du eine Übersicht. Du kannst damit direkt zum passenden Abschnitt der Anleitung springen:

Die Kunst, SEO-Texte schreiben zu können

Eines vorweg, ich habe in meiner Berufslaufbahn Unmengen an Online-Redakteuren betreut und musste immer wieder feststellen, dass einige, obwohl sie gut im Schreiben sind, trotzdem nie nennenswerte Rankings erreicht haben. Das liegt daran, dass SEO-Texte zu schreiben eine Kunst ist. Es geht hierbei nicht nur darum irgendeinen Algorithmus zu bedienen oder einfach nur einen schönen Text zu schreiben, sondern wir benötigen die perfekte Kombination aus beidem! Wenn du offen für meine Vorschläge bist und noch dazu ein wenig Talent im Schreiben mitbringst, dann wirst du großartige Ergebnisse erzielen.

Aber selbst, wenn du kein Schreibtalent bist, solltest du durch meine Anleitung in der Lage sein, Top-10 Ergebnisse bei Google zu erzielen – vorausgesetzt, du bist fleißig und ehrgeizig. Entspann dich kurz und verinnerliche, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist.

Warum eine Webseite Texte braucht

Der Grund ist ganz einfach. Google und auch alle anderen Suchmaschinen können den Inhalt einer Webseite am besten anhand von Texten beurteilen. Google kann weder den Inhalt eines Bildes, noch von einem Video beurteilen. Selbst wenn du bei YouTube ein Video hochlädst, wird Google die Intention anhand deiner Überschrift und der Videobeschreibung erkennen.

Im weiteren Verlauf kann Google die Nutzersignale zu deinem Video nutzen, um den Wert des Videos und die passende Zielgruppe zu bestimmen. Aber um überhaupt erstmal Nutzer zu bekommen, braucht es ganz einfach Text. Und am besten ist dieser Text, ob bei YouTube oder Google SEO-optimiert.

Was ist ein SEO-Text?

SEO-Texte sind Texte, welche inhaltlich durch ihre Struktur auf den Suchalgorithmus der Suchmaschinen optimiert wurden. Damit sie die entsprechende Seite in den organischen Suchergebnissen der jeweiligen Suchmaschine möglichst weit nach oben bringt. Wenn wir etwas für die Suchmaschine optimieren, dann machen wir das für Google. Zum einen, weil die anderen großen Suchmaschinen einen ähnlichen Algorithmus haben, zum anderen, weil Google mit einem Marktanteil von 95% den Markt dominiert und die meisten Nutzer hat. Daher werde ich im weiteren Verlauf in diesem Kontext Suchmaschine und Google als Synonym verwenden.

Ein wenig wie Magie, nur wissenschaftlich

Das bedeutet nicht, dass ein Text, der alle SEO-Regeln befolgt, auch rankt. Genauso wenig rankt ein Text, der inhaltlich hervorragend geschrieben ist, aber keine SEO-Regeln befolgt. Stell dir vor, SEO-Texte schreiben ist eine sportliche Disziplin und ein Bewertungs-Komitee gibt dir am Ende eine Note. Du wirst eine Note für die technische Ausführung bekommen und eine für den Inhalt und die Kreativität. Beide Noten zusammen ergeben deine Endnote. Und am Ende wird das Publikum zusätzlich entscheiden, wie beliebt du bist. Mit einer hohen Beliebtheit und der besten Endnote wirst du den ersten Platz belegen.

Das ist natürlich alles vereinfacht dargestellt und in Wirklichkeit gibt es gar kein Bewertungs-Komitee, sondern einen mathematischen Algorithmus, der errechnet, wie wertvoll dein Inhalt ist, diese Bewertung anhand von Nutzersignalen prüft und dann die Bekanntheit bzw. Autorität deiner Webseite zur endgültigen Bewertung heranzieht.

Gute SEO-Texte befolgen folgende Regeln

  • er ist einzigartig
  • inhaltlich relevant zur Suchintention
  • ansprechend geschrieben
  • befolgt die korrekte SEO-Struktur
  • bietet die beste Informationsquelle zum jeweiligen Thema

Nun weißt du immer noch nicht, wie diese Struktur auszusehen hat, aber keine Sorge, das lernst du hier! Um dich nicht länger auf die Folter zu spannen, legen wir doch einfach gleich los.

Es beginnt mit der Keywordrecherche

Bevor wir SEO-Texte schreiben können, müssen wir wissen, welche Begriffe wir im Text optimieren möchten. Dabei sollten wir uns die Suchintention vor Augen halten, auf welche ich gleich noch genauer eingehe. Keywords, die wir raussuchen haben folgende Eigenschaften:

  • Relevanz zur Webseite – optimiere nicht Begriffe, die nicht zu deiner Webseite passen, ansonsten wirst du keinen Erfolg haben
  • Suchvolumen – die Keywords werden auch regelmäßig bei Google gesucht (keine Fantasiebegriffe)
  • möglichst wenig Wettbewerb – zu Beginn deiner Optimierung solltest du mit Begriffen starten, welche einen geringen Wettbewerb haben. Außerdem solltest du immer darauf achten, dass der Wettbewerb im Verhältnis zum Suchvolumen steht.
  • Keyword-Länge – ist es ein Shorttail-Keyword, Midtail-Keyword oder Longtail-Keyword?
  • Conversion-Chancen – optimierst du nur, um Leser und Besucher zu bekommen oder möchtest du, dass die Begriffe auch etwas verkaufen?

Keyword Recherche

Es macht immer Sinn, sich zur Optimierung einen Hauptbegriff zu suchen und Synonyme, sowie Kombinationen mit dem Begriff. Diese musst du nicht alle wissen, sondern für die Recherche gibt es jede Menge Tools, welche einem die Arbeit abnehmen. Das Thema der Recherche ist so umfangreich, dass ich einen eigenen Beitrag zum Thema Keywordrecherche geschrieben habe. Wenn du alles zum Thema SEO-Texte Schreiben wissen willst, dann solltest du diesen unbedingt lesen! Wenn du dir erstmal nur einen Überblick verschaffen möchtest, dann kannst du jetzt erstmal weiterlesen.

Die Suchintention macht den Unterschied

Kommen wir zur Suchintention, diese hängt stark mit der Keywordrecherche zusammen und entscheidet hier schon über Erfolg oder Niederlage. Wenn du nicht die Suchintention der Nutzer verstehst und richtig deutest, dann wirst du es schwer haben, die richtigen Keywords für deine Webseite zu finden und die passenden Texte zu schreiben. Wenn du auf deiner Seite einen Begriff optimierst, der nicht mit der Suchintention der meisten Nutzer übereinstimmt, dann wird dein Text nie Erfolg haben.

Warum ist die Suchintention so entscheidend?

Eine Suchmaschine wird nie eine endgültige Bewertung deiner SEO-Texte anhand technischer Kriterien, der Textlänge oder irgendeiner anderen Eigenschaft herbeiführen. Das endgültige Urteil werden die Nutzer geben, welche den Text lesen. Google sammelt über die Suchmaschine, den Browser und auch diverse Analyse-Tools Unmengen Daten, auch zu Nutzersignalen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wird dein Suchergebnis auch angeklickt?
  • Lesen die Nutzer deinen Text bis zum Ende?
  • Springt der Nutzer vor dem Ende ab?
  • Wie viel Zeit verbringt der Nutzer auf deiner Seite?
  • Hat er danach seine Suchintention befriedigt oder sucht er noch weitere Seiten zu diesem Suchbegriff auf?
  • Interagiert der Nutzer mit deinem Text und hinterlässt beispielsweise eine Nachricht oder einen Kommentar?
  • Wie schnell wird ein Text gelesen? Wird er nur überflogen oder gründlich und langsam durchgelesen?

Natürlich werden noch mehr Daten gesammelt und ausgewertet. Wusstest du, dass 15% aller Suchanfragen, die täglich gestellt werden, noch nie zuvor bei Google angefragt wurden? Google ist inzwischen in der Lage, die Semantik von Wörtern zu verstehen und kann auch ohne Daten eine Wahrscheinlichkeitsrechnung zur Relevanz eines Inhalts abliefern. Wenn du zu diesem Thema mehr wissen möchtest, dann empfehle ich dir den Beitrag RankBrain. Wir sehen hier schon, dass beim professionellen SEO-Texte schreiben keinesfalls etwas dem Zufall überlassen wird.

Rankbrain

Arten der Suchintention

Aber die Untersuchung zur Suchintention hört hier nicht auf. Frag dich als erstes, was sucht der Nutzer, wenn er einen Begriff bei Google eingibt. Neben Begriffen, die doppeldeutig sein können, hat jeder Begriff auch eine eigene Suchdynamik. Dabei unterteilen wir grundsätzlich in folgende drei Kategorien, natürlich kann es auch eine Mischung geben:

  • Informativ – es werden Informationen zu einem Thema gesucht
  • Transaktional – der Nutzer möchte etwas tun
  • Navigational – es wird etwas in Zusammenhang mit einem Ort oder einer Webseite gesucht

Um dieses Thema wirklich vollständig zu verstehen, empfehle ich dir den Beitrag Suchintention. Hier wirst du noch deutlich mehr Informationen bekommen.

Tipp: Übrigens, der einfachste Weg herauszufinden, was die Suchintention zu einem bestimmten Suchbegriff sein kann: Gib ihn bei Google ein und schaue, was dir angezeigt wird. Google hat es perfektioniert, die Suchintention zu erkennen und passende Suchergebnisse auszuspielen. Das Ziel von Google ist es nicht, irgendein gemeines Spiel mit dir zu treiben, sondern den Nutzern das bestmögliche Suchergebnis zu einer Suchanfrage zu bieten. Behalte das im Hinterkopf.

Einzigartigkeit beim SEO-Texte schreiben

Jetzt wissen wir schon so viel und haben noch keine Zeile geschrieben. Das kommt schneller als du denkst, aber zunächst solltest du die Basics verstehen, damit du sie auch anwenden kannst. Ein wichtiger Punkt, der oft vernachlässigt wird, ist die Einzigartigkeit von Texten und Inhalten. Wenn ein Text einzigartig ist, dann bezeichnet man ihn als „unique“, wenn er vollständig oder teilweise von jemand anderem stammt, dann ist er „Duplicate Content“, zu Deutsch bedeutet das doppelter Inhalt.

Wir möchten nur einzigartige SEO-Texte schreiben.

Wenn unsere Texte nicht unique sind, dann ranken sie im besten Fall einfach nicht, weil Google doppelte Ergebnisse aus seinen Suchergebnissen filtert. Jede Webseite soll ein einzigartiges Erlebnis bieten, aus Sicht von Google und der Nutzer ist das mehr als nachvollziehbar. Wer will sich schon durch tausende Webseiten lesen, die alle das gleiche schreiben? Doch jetzt kommt der schlimmste Fall: Wenn du Texte klaust, also irgendwo abschreibst, dann riskierst du, dass Google das als böse Absicht interpretiert und deine Webseite abstraft. Dadurch kannst du deine gesamte Sichtbarkeit verlieren. Das sind zwar Einzelfälle, aber alleine der Grund, dass deine Webseite bei Google nicht nach oben kommt, sollte dich schon davon abhalten, diesen Fehler zu begehen.

Übrigens können nicht nur Texte doppelte Inhalte darstellen, wenn du in der Suchmaschinenoptimierung schon etwas weiter bist, dann lies auch meinen Beitrag zu Duplicate Content. Hier findest du nicht nur mehr Beispiele, sondern auch alles Wichtige zur Erkennung, Vermeidung und Behebung.

Duplicate Content

SEO-Texte schreiben mit der richtigen Struktur

Jetzt habe ich aber genug geschwafelt und komme endlich zu unserem Text. Wir haben unsere Keywords rausgesucht, wissen genau, was die Nutzer suchen und sind bereit, einzigartige SEO-Texte zu schreiben. Im Folgenden lernst du den richtigen Aufbau. Das wird dir nicht dabei helfen, ein begabter Autor zu werden, sondern ein guter SEO. Die Seele und Magie, das Spiel mit den Worten, musst du selbst deinem Text einhauchen. Dazu gebe ich dir später aber auch noch Tipps und Tricks.

Die richtige Länge für SEO-Texte

Jetzt wirst du zur richtigen Länge von SEO-Texten 10 Suchmaschinenoptimierer fragen und von jedem eine andere Antwort erhalten. Es gibt nicht die perfekte Länge. Es tut mir leid, dass ich das so sagen muss. Früher gab es feste Vorgaben, wie lang ein Text sein muss, aber heute ist alles anders. Was nicht gleich bedeutet, dass es egal ist, wie lang dein Text ist. Wir sollten anders an die Sache rangehen. Erinnern wir uns nochmal an die Suchintention. Wir wollen dem Nutzer das beste Ergebnis bei Google bieten.

Der Längste gewinnt nicht immer

Also überlegen wir, wie ausführlich wir hierzu schreiben müssen. Wenn du ein informatives Keyword optimierst, also eines, bei dem der Nutzer etwas wissen möchte, dann sollte er auf unserer Webseite die meisten und besten Informationen hierzu vorfinden. Also, wenn dein Wettbewerber hierzu 1200 Worte geschrieben hat und du noch mehr Informationen zum Thema bereithältst, dann ist das großartig und du solltest die 1500 Worte auf jeden Fall auch voll machen. Je mehr du zum Thema schreiben kannst, ohne dabei den Leser zu langweilen (ansonsten könnte er abspringen), desto besser ist das für deinen Text. Aber mache niemals den Fehler und schreibe irgendwas, nur um die Länge deines Wettbewerbers zu überbieten. Ein kürzerer Text, der besser geschrieben ist, kann einen schlechten und langweiligen langen Text schlagen.

Keine inhaltlosen SEO-Texte schreiben

Wenn dein Mitbewerber den Text mit sinnlosem Geschwafel über andere Themen vollgepackt hat, dann mach es ihm nicht nach. Konzentriere dich auf das Thema, welches du behandelst. Behandle alles, was der Leser evtl. zum Thema wissen möchte. Hast du einen Shop und schreibst einen Kategorietext, dann schreibe zu Eigenschaften der Produkte und hilf dem Kunden bei der Kaufentscheidung. Wenn du einen Blogartikel schreibst und einen Ratgeber erstellst, dann lass kein wichtiges Thema aus. Jede relevante und interessante Information gehört in deinen Text.

Wenn dein Text in der Länge ausartet, weil du zu anderen Themen noch vieles erklären musst, dann mach hierzu weitere Seiten, auf denen du weiterführende Informationen bietest. Diese verlinkst du dann im Text. Zum Thema Verlinkung erkläre ich dir später noch mehr. Wenn ich Blogbeiträge schreibe, die weit über 2000 Wörter haben, dann stelle ich mir selbst die Frage, ob es vielleicht sinnvoll ist, das Thema nochmal zu unterteilen. Das macht nicht immer Sinn, aber du solltest es prüfen!

Richtwerte zur Länge

Na, du bist nicht so ganz zufrieden mit meinen vagen Angaben zur Länge oder? Na gut, weil du es nicht anders willst, liefere ich dir meine internen Regeln, welche aber eher von meiner Erfahrung herrühren, als dass sie irgendwelche offiziellen Gesetze zum SEO-Texte schreiben wären:

  • Produktbeschreibungen: min. 300 Wörter
  • Kategorietexte: min. 500 Wörter
  • Blogartikel bzw. redaktionelle Beiträge: min 800 Wörter

Jetzt kommt noch ein Aber: Ich weiche regelmäßig von diesen Regeln ab. Wenn ein Keyword oder Thema nicht mehr Inhalt hergibt, dann fülle ich es nicht endlos auf. Ich versuche immer, möglichst alle Informationen unterzubringen und nicht unter 300 Wörter zu geraten. Das ist ein guter Richtwert.

Tipp: Google deinen Suchbegriff und schau, wieviel Worte deine Mitbewerber geschrieben haben. Dann hast du einen guten Anhaltspunkt, auf wie viele Worte man kommen kann/muss. Aber behalte im Hinterkopf, dass Qualität immer Quantität besiegen wird!

Aber die Ausnahme ist manchmal auch die Regel

Achtung: Ich kenne und betreue einige Webseiten, die mit vergleichsweise wenig Text und vielen Bildern besser ranken als ihre Wettbewerber, welche viel Text haben. Denn am Ende zählt der Wert der Suchergebnisse. Hierbei handelt es sich häufig um Anleitungen, bei denen die abgebildeten Arbeitsschritte dem Nutzer ein besseres Suchergebnis bieten, als lange Texte mit wenig Bildern. Doch auch diese Webseiten kommen nicht ohne Text aus!

Sichtbarkeit entscheidet über den Wert

Nicht nur der Inhalt entscheidet darüber, wie wichtig Google deinen Text empfindet, sondern auch, wie deutlich er zu lesen ist und an welcher Stelle er steht! Wenn du einen beigen Text auf weißem Hintergrund zeigst, dann wird weder der Nutzer noch Google diesem Text Gewicht bzw. Aufmerksamkeit schenken. Stichwort Kontrast zum Hintergrund. Wenn dein Text ganz unten im Fußbereich zu finden ist, dann scheint er nicht sehr relevant zu sein und genauso sieht Google das auch.

Deshalb muss ein Text und die erste Überschrift unbedingt in den sichtbaren Bereich deiner Webseite. Man nennt das „Above The Fold“. Dieser Begriff kommt aus dem Druckbereich und bedeutet so viel wie „über der Falzmarke“. Das heißt für uns, übertragen auf Webseiten, dass der Text im sichtbaren Bereich sein soll, wenn man die Webseite im Browser geöffnet hat, ohne sie scrollen zu müssen. Achtung: Riesige Slider-Bilder sind sehr schön, aber behindern dein SEO! Hier musst du einen Kompromiss aus Bild und Text finden.

Sprungmarken sind die optimale Hilfe

Wenn du beispielsweise einen Onlineshop betreibst, dann hast du bestimmt keine Lust, dass in deiner Produktkategorie im oberen Bereich ein Text mit 1000 Worten kommt und man dann erst deine Produkte sehen kann. Und auch nicht jeder Besucher möchte etwas lesen, manche wollen einfach nur shoppen. Deshalb wird im oberen Bereich eine Einleitung gesetzt und beispielsweise ein Button mit „weiterlesen“, welcher zum Fußbereich der Seite verlinkt ist und zum restlichen Text springt. Das lässt sich technisch relativ leicht umsetzen.

Wenn du keinen Shop hast, dann sind Sprungmarken auch sehr gut, um lange Texte übersichtlicher zu machen. Du kannst so am Anfang deines Textes einen Überblick über die Inhalte deines Beitrags machen, und wenn der Nutzer draufklickt, dann landet er bei der jeweiligen Überschrift. Sieh dir ganz oben meine Übersicht an und klicke zum Testen auf die jeweilige Überschrift.

Sprungmarke

Hier eine Sprungmarke in einem Online-Shop. Es gibt einen kurzen Einleitungstext, dann kommen die Produkte, darunter geht der Text weiter.

Keyworddichte wählen und ermitteln

Kommen wir zur Keyworddichte. Das ist der prozentuale Anteil, wie oft du das Keyword in deinem Text erwähnst. Wenn du einen Text mit 100 Wörtern schreibst und das Keyword drei mal erwähnst, dann hast du eine Keyworddichte von 3%. Die Keyworddichte ist auch sehr wichtig, weil zu wenig Keywords nahelegen, dass das Thema nicht genügend behandelt wird und zu viele Keywords nach Keyword-Stuffing riechen. Keyword-Stuffing ist die übermäßige Verwendung von Suchbegriffen. Das ist nicht das Ziel beim SEO-Texte schreiben.

Früher galt, je mehr das Keyword erwähnt wird, desto besser. Heute ist das definitiv nicht mehr der Fall. Zum einen wird durch zu häufiges Erwähnen von Suchbegriffen der Text eine Qual zum Lesen und zum anderen wird Google vermuten, dass jemand versucht, dadurch die Relevanz der Webseite zum Begriff zu manipulieren. Beides ist kontraproduktiv. Zum Thema Keyworddichte kann ich dir nur den Ratschlag geben: Entspann dich! Versuch nicht völlig verkrampft irgendwo Keywords reinzuknallen und diese, wo es nur geht, immer wieder zu erwähnen.

Die perfekte Keyworddichte

Wie gesagt, es gibt keine perfekte Dichte, aber ein sehr guter und aktueller Richtwert liegt bei 0,5-2,5%. Das beherzige ich auch bei meinen Texten für Kunden und es funktioniert in der Praxis sehr gut. Du wirst mit der Zeit von alleine lernen, wie sich der Text auf natürliche Art und Weise des Keywords bemächtigt und du am Ende immer im optimalen Bereich landest. Bedenke, dass die Überschriften bei der Dichte mitgerechnet werden.

Ich schreibe gerne Texte in WordPress vor und nutze hierbei Yoast als Plugin. Dieses Tool ist sehr nützlich und zeigt einem auch in der kostenlosen Version nicht nur die Wortdichte und Wortanzahl an, sondern noch viel mehr wertvolle Hinweise. Wenn du keine WordPress-Seite hast, dann kannst du das kostenlose Tool von Rechtschreibprüfung24 verwenden. Dieses hat in Bezug auf SEO weniger Funktionen, aber zeigt dir zuverlässig die Keyworddichte, die Lesbarkeit des Textes und obendrein noch Rechtschreibfehler an.

rechtschreibpruefung24

Screenshot rechtschreibpruefung24.de – Unter Analyse kannst du Lesbarkeit, Worddichte und Füllwörter Analysieren

Überschriften für Struktur und Gewichtung

Überschriften aber auch Absätze machen deinen Text deutlich angenehmer zu lesen, aber sie haben noch eine weitere Bedeutung. Hierzu müssen wir leider ein wenig HTML lernen. Keine Angst, der Beitrag entwickelt sich nicht zu einem Programmierkurs. In HTML hat man die Möglichkeiten, einen Textabschnitt als Überschrift zu markieren. Dabei stehen uns Überschriften von H1 bis H6 zur Verfügung. Auf diesem Bild siehst du einen Text, der zwei Überschriften hat („<h1>“ und „<h2>“), dazu zwei Absätze (welche man am „<p>“ erkennt):

HTML Formatierung

Die Überschrift wird durch beispielsweise „<h1>“ geöffnet und in diesem Fall dann mit „</h1>“ geschlossen. Wenn dir das zu kompliziert ist, dann kannst du dafür einen HTML-Editor nutzen. Aber Vorsicht, es gibt auch sehr schlechte HTML-Editoren. Ich kann dir diesen empfehlen: html-online.com/editor. Hier gibst du einfach deinen „normalen Text“ auf der linken Seite ein und erhältst auf der rechten Seite das HTML-Format. Wenn du hierzu Fragen hast, dann hinterlasse doch einen Kommentar. Ich helfe dir gerne, aber möchte hier auch nicht abschweifen.

Warum H-Überschriften so wichtig sind?

Nochmal kurz zur Theorie. Beim SEO-Texte schreiben darf es nur eine H1-Überschrift geben, aber alle Überschriften von H2 bis H6 können mehrmals genutzt werden. Die H1 ist deine Hauptüberschrift. Sie wird am stärksten von Google gewertet. Sie steht ganz oben über deinem Text und sollte unbedingt das zu optimierende Keyword enthalten, am besten ganz am Anfang. Je weiter du auf die H6 zugehst, desto unrelevanter wird die Überschrift für Google.

H-Überschriften

H-Überschriften H1 bis H6

Trotzdem solltest du auch in den Unter-Überschriften dein Keyword oder Keyword-Kombinationen unterbringen. Aber übertreib nicht! Es geht nicht darum, so oft wie möglich den Suchbegriff zu platzieren, sondern in einem ausgewogenen Verhältnis.

Wofür sind H-Überschriften gedacht?

Jetzt fragst du dich sicher, warum sollte ich dann andere Überschriften als die H1 und H2 verwenden? Weil die H-Überschriften zur Strukturierung gedacht sind. Die H2-Überschriften sind Kinder der H1 Überschrift. Es sind quasi Unterthemen der Hauptüberschrift. Wenn du aber zum Thema der H2 Überschrift inhaltlich eine Ebene tiefer gehen willst und diese nochmal durch Überschriften unterteilen, dann würdest du als nächstes die H3 verwenden.

Sieh dir meinen Text an. Ich habe als H1-Hauptüberschrift „SEO-Texte schreiben – auf Nummer 1 ranken!“ gewählt und unterteile das Thema immer wieder mit Unter-Überschriften in Zwischenabschnitte. Beispielsweise „Überschriften für Struktur und Gewichtung“ ist eine H2-Überschrift und „Warum H-Überschriften so wichtig sind?“ ist eine H3-Überschrift. Versuche dich an die Regel der Struktur zu halten, das wird deinem Ranking und dem Leser helfen.

Noch mehr Struktur im HTML-Code

Ich will hier nicht tiefer in die Themen HTML und CSS einsteigen, weil es zu umfangreich werden würde. Aber wenn du dich längerfristig mit SEO auseinandersetzt, dann solltest du dir ein kleines Grundwissen an HTML zur Strukturierung der Webseite und CSS zum Design der Webseite zulegen. Aber ich möchte nochmal unbedingt darauf hinweisen, dass ein HTML-Code, der voll von unnützem Code ist, den Wert deines Textes verringern kann.

Ich sehe oft bei Neukunden, wie sie Texte aus Word kopieren und dann in ihren Shop oder auf ihre Webseite stellen. Auf den ersten Blick, auf der Webseite, sieht auch alles „normal“ aus, aber wenn man sich dann den HTML-Code ansieht, dann ist dieser voll von CSS-Code und HTML-Formatierungen, die völlig fehl am Platz sind. Das sollte so nicht sein. Damit dir das nicht passiert, nutze einen vernünftigen HTML-Editor und pflege die Texte korrekt ins System ein. Wenn du nicht weißt, wie es geht, dann lass es dir einmal zeigen, das erspart hinterher viel Kummer und Sorgen, aber vor allem Zeit.

Hier ein Beispiel für einen ordentlich formatierten Text:

Richtig formatierter HTML-Text

Hier der gleiche Text mit jede Menge unnützem Code:

Schlecht formatierter HTML-Text

Die richtige Keywordanordnung

Versuche, das Keyword beim SEO-Texte schreiben nicht nur in den Überschriften und irgendwo im Text unterzubringen, sondern achte darauf, dass es bereits im ersten Absatz und auch im letzten Absatz deines Textes auftaucht. Das erhöht die Relevanz zum Suchbegriff. Ansonsten bist du relativ frei, wo du es erwähnst. Aber vergiss nie die Einleitung und das Ende!

Lesbarkeit macht glückliche Leser

Kommen wir zur Lesbarkeit. Eine gute Lesbarkeit wird den Besucher eher dazu verleiten, deinen Text auch wirklich bis zum Ende zu lesen. Das ist gut für die Nutzersignale. Die Lesbarkeit ist nicht immer eindeutig zu messen (auch wenn es Tools gibt, die diesen Umstand beziffern). Achte auf folgende Ratschläge, dann solltest du eine gute Lesbarkeit erreichen:

  • Niveau und Fachbegriffe – auch wenn du eine anspruchsvolle Zielgruppe hast, versuche deinen Text so zu schreiben, dass jeder Nutzer, der sich für deinen Text interessieren könnte, diesen auch versteht. Überlege kurz, wer wohl dein Publikum ist?
  • Absätze – mach ab und zu einen Absatz, das ist angenehmer zu lesen und kann Zusammenhänge nochmal verdeutlichen. Versuche, mindestens alle 200 Worte einen Absatz unterzubringen.
  • Passive Sätze – wenn du zu viele passive Sätze verwendest, dann kann sich der Leser meistens nicht mit deinem Text identifizieren. Versuche, nicht mehr als 10% passive Sätze zu formulieren.
  • Aufeinanderfolgende Sätze – lass nicht mehrere Sätze nacheinander mit dem gleichen Wort zu beginnen. Nutze auch in den Sätzen nicht ständig die gleichen Worte. Versuche, den Satz umzustellen oder Synonyme zu verwenden.
  • Satzlänge – lass deine Sätze nicht zu lang werden, sondern verwende tendenziell eher kurze Sätze, diese sind leichter zu verstehen. Lange und verschachtelte Sätze können zwar Spannung erzeugen, aber es ist auch schwer, ihnen zu folgen.
  • Bindewörter – nutze Bindewörter, um Zusammenhänge zwischen verbundenen Sätzen oder Satzteilen zu erzeugen.

Entweder du nimmst ein Tool zum Testen der Lesbarkeit oder du lässt deinen Text von Freunden und Verwandten zur Probe lesen. Sie können dir ein Feedback geben, ob ihre Fragen beantwortet wurden und ob der Text leicht verständlich war.

Verlinkung für optimale Ergebnisse

Kommen wir zur Verlinkung. Dabei sprechen wir von der internen und externen Verlinkung. Ich rede hier nicht von Backlinks anderer Webseiten, sondern von Links, die du in deinem Text setzt. Wenn du einen Link zu deiner eigenen Seite (unter der gleichen Domain) setzt, dann ist es ein interner Link. Wenn der Link auf eine fremde Webseite führt, dann ist es eine externe Verlinkung.

Warum sind Verlinkungen für das SEO-Texte schreiben so wichtig?

Google möchte, dass eine Seite nicht eine Sackgasse ist, sondern man immer weiter surfen kann. Daher werden Texte bevorzugt, die weiterführende Links anbieten. Natürlich solltest du nicht auf irgendwelche Seiten verlinken, sondern im besten Fall auf thematisch relevante Seiten. Zum einen können das weiterführende Informationen sein, zum anderen auch verwandte Themen. Hier findest du meinen Ratgeber für die interne Verlinkung.

Linkjuice vererben

Aber nicht nur der geschriebene Text gewinnt durch weiterführende Links an Wichtigkeit, sondern er vererbt auch einen Teil seiner Wichtigkeit an die verlinkte Seite. Man spricht davon, seinen Linkjuice zu vererben. Stell dir vor, dein Text hat einen 10Liter-Wassereimer voller Linkjuice (ein unglaublicher Powerdrink).

Dieser Eimer wird nun auf die verlinkten Seiten verteilt. Wenn du zwei Seiten verlinkst, dann bekommt jede 5 Liter. Verlinkst du auf 5 Seiten, dann erhält jede 2 Liter Linkjuice. Wenn du zu viele Seiten verlinkst, dann kommt kaum was von diesem köstlichen Powerdrink auf der verlinkten Seite an, also setze die Links weise.

Linkjuice vererben

Linkjuice vererben

Mythos der Verlinkung

Funfact: In Deutschland sind Webseitenbetreiber merkwürdige Wesen. Eigentlich ist es überall auf der Welt völlig normal, auch auf relevante Webseiten anderer Betreiber zu verlinken. In Deutschland ist das nicht der Fall. Hier hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man dadurch die Wichtigkeit der eigenen Seite schmälert oder sonst irgendeinen Schaden davon trägt. Dem ist definitiv nicht so!

Natürlich solltest du nicht unbedingt das gleiche Thema mit dem optimierten Keyword auf einen Mitbewerber verlinken, sondern auf verwandte oder relevante Zusatzinformationen. Du wirst durch diesen Link deinen Text aufwerten und bei Google an Wichtigkeit gewinnen!

Eine gute Linkstruktur bietet externe und interne Links. Wenn es keinen Grund gibt, auf eine externe Webseite zu verlinken, dann musst du das beim SEO-Texte schreiben auch nicht tun, aber sollte es ihn geben, dann mach es einfach. Es wird dir nicht wehtun.

Linkschema und verlinkte Keywords

Achte darauf, dass du nicht irgendwelche Wörter verlinkst. Häufig werden bei Anfängern Wörter wie „hier“ oder „Beitrag“ verlinkt. Dabei ist es ganz entscheidend, dass du das Wort verlinkst, welches das Thema der anderen Seite am besten beschreibt. Zum einen ist der Nutzer nicht enttäuscht, wenn er hierauf klickt, zum anderen stärkst du die andere Webseite zu diesem verlinkten Begriff. Gerade bei der Verlinkung der eigenen Seiten ist das besonders wichtig.

Bilder und das Alt-Attribut

Wir erinnern uns, dass Google dein Bild nicht erkennen kann und du über das Alt-Attribut sagst, was darauf zu sehen ist. Im besten Fall hat mindestens ein Bild (meistens das Hauptbild) als Alt-Attribut den zu optimierenden Begriff. Auch hierdurch erhöhst du die Relevanz für die Suchmaschine. Aber mache nicht den Fehler, dass der Begriff nicht zum Bild passt, denn auch diesen Umstand kann Google über die Bildersuche testen!

Versuche beim SEO-Texte schreiben eigene Bilder zu verwenden, die niemand anderes hat. Wenn das nicht möglich ist, dann kaufe günstige Stockbilder. Bilder haben aber nicht nur die Aufgabe, die Relevanz zu erhöhen, sondern lockern auch Texte auf. Das Auge isst bekanntlich mit und jeder kennt es, ein Text, der kein Bild enthält, der kann schnell mal anstrengend und langweilig werden. Außerdem wecken Bilder Emotionen und bieten dem Auge und Geist kurze Erholungspausen vom geschriebenen Wort.

Alt-Attribut

Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, dann empfehle ich dir meinen Beitrag Bilder SEO.

Meta Title und Beschreibung – hol den Nutzer auf deine Seite!

Du kannst nun schon fast alles, worauf es beim SEO-Texte schreiben ankommt. Das ist gut, jetzt kommt der Feinschliff. Du hast deinen Text fertig und möchtest ihn veröffentlichen. Er wird hoffentlich möglichst schnell ein gutes Ranking erreichen und in der Googlesuche für interessierte Nutzer auftauchen. Dabei zeigt Google eine Vorschau zu deiner Webseite an, das sieht dann ungefähr so aus:

SERPS wandern gehen

Position 1 für das Longtail-Keyword „wandern gehen“

Diese Überschrift und die darunterliegende Beschreibung nennt man Meta-Title und Meta-Description. Diese generiert Google entweder automatisch oder du nimmst die Gestaltung selbst in die Hand. Du kannst diese Eigenschaften an Google als Vorschlag übergeben. Wenn die Daten relevant sind, dann übernimmt Google im Regelfall den Titel und die Beschreibung. Hierbei musst du auf einige Faktoren achten. Hier findest du einen ausführlichen Ratgeber zu Best Practice beim Title Tag.

Technische Eigenschaften

Zum einen sollte der gewünschte Suchbegriff im Titel in jedem Fall auftauchen und im besten Fall ganz vorne stehen. Das ist sehr wichtig. Google gibt so dem Ergebnis nicht nur mehr Relevanz, sondern die Klickwahrscheinlichkeit des Nutzers steigt auch an, da er auf den ersten Blick sieht, dass das Suchergebnis zu seiner Suche passt. Zum anderen sollte das Keyword auch nochmal in der Beschreibung erscheinen. Beschreibe kurz und knapp, was den Besucher erwartet.

Damit deine Meta-Angaben weder zu kurz noch zu lang sind, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du zählst die Zeichen, was sehr ungenau ist, da nicht jeder Buchstabe die gleiche Pixelzahl einnimmt. Oder du nutzt ein Tool dafür. Mein Favorit ist der SERP Snippet Generator von Sistrix, welcher dir auf den Pixel genau anzeigt, ob deine Beschreibung und der Titel die ideale Länge haben.

Emotionale Eigenschaften

Nachdem du die technischen Gründe kennst, kommen wir zum eigentlichen Hauptgrund: Wir wollen angeklickt werden. Die Meta-Vorschau ist das erste, was der Nutzer von dir sieht. Es gibt jede Menge andere Ergebnisse und trotzdem möchtest du, dass der Nutzer genau deine Webseite anklickt. Daher musst du hier Emotionen wecken und in kurzen Worten erreichen, dass deine Seite besucht wird. Mache Lust auf das Thema und zeig, was du zu bieten hast. Vermeide einen Clickbait zu verwenden, dieser funktioniert nur bei einem bestimmten Personenkreis. Die meisten Menschen sind enttäuscht, wenn hinter einem Clickbait sich nichts Spannendes oder etwas Unerwartetes verbirgt, das bedeutet, du hast eine große Absprungrate.

Ich weiß, am Anfang kann das schwer erscheinen. Wenn dir überhaupt keine gute Beschreibung einfällt, dann sieh dir als Inspiration die Ergebnisse anderer Webseiten an und guck, was die Konkurrenz zum Thema schreibt. Mit dieser Inspiration schreibst du nun deine eigene, noch bessere Beschreibung.

Die richtige URL-Struktur hilft beim SEO-Texte schreiben

Nicht nur der Text, die Überschriften und die Meta-Daten optimieren beim SEO-Texte schreiben deinen Content, sondern auch die URL. Am besten kommt das Keyword auch in der URL vor, das schafft zusätzliche Relevanz. Wenn du mit WordPress arbeitest, dann kannst du beispielsweise unter Einstellungen -> Permalinks als Linkkonfiguration den Beitragsnamen wählen. Da du im Beitragsnamen bereits den Suchbegriff geschrieben hast, wird dieser nun auch in der URL auftauchen:

url-struktur-keyword

URL-Struktur Keyword

Aber Vorsicht: Wenn du bereits Ergebnisse auf deiner Webseite hast und die Linkstruktur umstellst, dann musst du dafür sorgen, dass deine alten URLs auf die neuen umgeleitet werden, ansonsten verlierst du bereits erreichte Rankings.

Bewertungen für deine Texte

Im besten Fall kann man deine Texte nicht nur kommentieren, sondern auch bewerten. Wenn diese Bewertungsfunktion mit den passenden Rezensions-Markups versehen sind, dann können sie als Rich-Snippets in der Googlesuche erscheinen und zusätzlich zum Klicken animieren. Außerdem ist es schön zu sehen, was die Leser vom eigenen Text halten. Wenn du viele negative Bewertungen erhältst, solltest du vielleicht an dem jeweiligen Text arbeiten.

Bewertung Webseite

Magie beim Schreiben – reiße den Leser mit, motiviere und schockiere ihn

Natürlich sind alle gezeigten Techniken und Informationen zur Struktur noch keine Garantie, dass dein Text auch auf Platz 1 bei Google landet. Damit das geschieht, ist es vor allem wichtig, dass dein Text einfach Spaß macht, gelesen zu werden. Ich werde hier nicht breit darauf eingehen, wie man Texte schreibt, dazu gibt es wohl genügend Anleitungen und hier ist auch Talent gefragt. Aber ich kann dir noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.

Die Einleitung macht den Unterschied

Bereits bei der Einleitung ist es deine Aufgabe, den Leser zu fesseln. Mach Lust auf deinen Text und sei ein wenig kreativ. Überleg dir, was den Leser motivieren könnte. Vielleicht schockierst du ihn oder machst ihn neugierig. Ein gutes Mittel, den Besucher zum Weiterlesen zu bekommen, ist ein Informationsdefizit. Der Leser möchte unbedingt die Antwort wissen, aber diese wird er erst deutlich später oder am Ende des Textes bekommen.

Auf die Spannung kommt es an

Schreibe nicht zu langweilig. Selbst wenn du einen Fachartikel schreibst, ist es deine Aufgabe, das Thema durch Beispiele oder deinen Schreibstil aufzulockern und interessant zu machen. Sprich den Leser direkt an, am besten stellst du dir vor, wer er ist. Vielleicht erstellst du sogar eine Persona und bedenkst bei Texten mit kommerzieller Absicht, an welchem Punkt sich der Leser in der Customer Journey befindet.

Ein gutes Ende ist viel Wert

Vergiss nicht, auch ein gutes Ende zu schreiben. Du kennst es von einem guten Film, wenn das Ende nicht passt, dann verlässt man ihn mit gemischten Gefühlen. Vielleicht schreibst du ein Fazit oder stellst Fragen zum Thema. Hier ist deiner Fantasie meistens keine Grenze gesetzt. Mit etwas Übung wirst du deinen eigenen Weg und Schreibstil finden, bei dem du weißt, dass er funktioniert. Vergiss nicht, dass  wir Nutzersignale möchten und frage den Leser nach einer Bewertung und/oder einen Kommentar.

Die richtige Recherche beim SEO-Texte schreiben

Auch wenn du vielleicht ein Meister deines Faches bist und alles zu einem Thema und dem entsprechenden Keyword weißt, solltest du immer schauen, was deine Wettbewerber machen. Ob du erstmal drauf los schreibst und dann guckst, was die anderen Seiten machen, oder vor dem Schreiben andere Suchergebnisse durchstöberst, bleibt dir überlassen.

Wichtig ist beim SEO-Texte schreiben, dass du deinen Inhalt nochmal mit den anderen Webseiten abgleichst, um zu sehen, ob du alles Wichtige erwähnt hast und ob dein Text vielleicht an irgendeiner Stelle Schwächen aufweist. Auf jeden Fall solltest du nicht versäumen, über dein Wissen hinaus zu recherchieren. Ein guter Workflow ist es, die ersten fünf bis zehn Ergebnisse zum gewünschten Suchbegriff zu öffnen, um sie dann zu lesen und daraus eine Struktur für den eigenen Text aufzustellen. Nun schreibst du zu der gemachten Struktur deinen Text und liest am Ende nochmal, ob du vielleicht etwas vergessen hast.

Es gibt immer etwas zu schreiben!

Mache nie den Fehler zu sagen, dass es zu einem Keyword oder Produkt nichts zu schreiben gibt. Nehmen wir an, du optimierst ein Produkt und der Hersteller gibt keine Zeile Text hierzu. Dir fällt auch nicht viel ein zu diesem Produkt. Du entdeckst es auf Verkaufsplattformen, aber die anderen Händler haben auch keine Beschreibung?

Nimm dein Produkt und beschreibe, wie es aussieht. Ist es schwer oder ist es leicht? Wie fühlt es sich an? Welche Emotionen weckt es? Erkläre, was man damit machen kann. Gibt es andere Produkte in diesem Bereich, die der Kunde wählen könnte? In welcher Kategorie befindet sich das Produkt? Was kann man über diese Kategorie sagen?

Wenn das Produkt auf den Verkaufsplattformen Kundenbewertungen hat, dann lies dir diese durch und gucke, was den Kunden wichtig war, oder was ihnen nicht gefallen hat. Übernimm alle Informationen in deinen Text. Ruf notfalls den Hersteller an und quetsch die Informationen aus ihm heraus. Guck in Foren, ob über dein oder ein ähnliches Produkt geschrieben wird. Gibt es das Produkt vielleicht in ähnlicher Bauweise von einem anderen Hersteller, welcher eine Beschreibung hat, aus der du Teile als Inspiration nutzen kannst? Wenn du dieses Schema weiter verfolgst, dann wirst du eigentlich immer auf deine 300 Worte kommen.

Den eigenen Text indexieren

Nachdem du deinen Text fertig geschrieben hast, willst du, dass Google so schnell wie möglich Notiz von ihm nimmt und ihn indexiert. Wenn deine Webseite indexierbar ist, was die Grundvoraussetzung dafür ist, dass du in den Suchergebnissen erscheinst, dann wird Google die entsprechende Seite mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch von alleine finden, und bei Gefallen in den Index aufnehmen.

Aber wir beschleunigen diesen Vorgang und beantragen die Indexierung. Dazu brauchst du einen Zugang zur Search Console. Wie die Search Console bedient wird, wie du sie einrichtest und was du damit alles machen kannst, erfährst du in meinem Beitrag Google Search Console.

Search Console

Übrigens hilft dir hierbei auch eine Sitemap. Eine Sitemap zeigt der Suchmaschine an, welche Inhalte deine Webseite hat, wann sie eingestellt wurden und ob sie sich verändert haben. Das hilft nicht nur euren Inhalten, da sie schneller oder überhaupt gefunden werden, sondern auch Google, da dadurch jede Menge Server-Ressourcen gespart werden. Wie du diese anlegst und welchen großen Nutzen sie hat, erfährst du in meinem Beitrag Sitemap.

Sitemap

Wenn du dich mehr für das Thema Indexierung interessierst und wissen möchtest, wie Suchmaschinen Webseiten crawlen und arbeiten, dann empfehle ich dir den Artikel Crawling und Indexierung.

Ein gutes Ranking erzielen

Als wäre das alles nicht genug gewesen, kommen leider neben der Technik, dem Schreibstil und den Nutzersignalen weitere Faktoren hinzu, wenn es um die Bewertung deiner SEO-Texte durch Google geht. Eine wesentliche Rolle spielt die Popularität bzw. Autorität deiner Webseite. Diese spiegelt den bereits erreichten Status deiner Webseite. Dieser Wert, den deine Webseite intern bei Google hat, der PageRank wird durch die Sichtbarkeit und die Popularität bestimmt.

Autorität erlangen

Die Autorität und Sichtbarkeit erreichst du durch viele Inhalte, die bereits bei Google ranken. Jede Sichtbarkeit deiner einzelnen Seite profitiert von der gesamten Sichtbarkeit deiner Webseite. Frei nach dem Motto: Bist du wer, hast du was. Gerade zum Beginn deiner Reise als SEO kann das oft deprimierend sein. Du schreibst die ersten Texte, allesamt sind sehr gut, sowohl von der Technik, als auch vom Inhalt und trotzdem scheint es so, als ob Google dich nicht leiden kann. Du hast kaum oder keine Suchergebnisse. Du musst viele SEO-Texte schreiben, bevor sich deine Sichtbarkeit verändert.

Hier darfst du nicht an dir zweifeln! Du musst Beständigkeit zeigen und weitermachen. Google wird deine Inhalte nach und nach an Nutzern testen und deiner Seite immer mehr Vertrauen und Autorität schenken. Bleib am Ball! Es kommt der Tag, an dem das Ranking nicht mehr tröpfelt, sondern wie eine Welle über deine Webseite hereinbricht. Wo du zu Beginn noch auf den hintersten Positionen landest, wirst du irgendwann feststellen, dass die Texte langsam die Karriereleiter hochsteigen und immer bessere Positionen belegen.

Wenn du anfängst, Rankings zu bekommen, dann steigen deine neuen Beiträge oft auf Plätzen sehr weit hinten ein. Je mehr du an Sichtbarkeit gewinnst, desto weiter vorne steigen deine neuen Inhalte in die Suche ein. Ein guter Rat ist es, sich erstmal auf Keywords mit geringerem Suchvolumen zu konzentrieren, damit du überhaupt Rankings bekommst und nicht so einem starken Wettbewerb ausgeliefert bist. Wenn du dann an Autorität gewonnen hast, kannst du dich an schwierige Begriffe wagen. Übrigens lege ich dir meinen Beitrag, wie Content dein Ranking verbessert, ans Herz. Hier erhältst du weitere Informationen, was guten Content eigentlich ausmacht.

Content

Popularität gewinnen

Die eigene Sichtbarkeit wird auch stark durch die Popularität beeinflusst. Hiermit ist unter anderem gemeint, wie bekannt deine Webseite ist, aber auch wie viele Links auf deine Webseite verweisen. Für Google stellt sich die Situation so dar: Je bekannter deine Webseite ist und je besser ihre Inhalte sind, desto mehr andere Webseiten werden auf diese durch einen Link (Backlink) verweisen.

Die Manipulation dieser Popularität nennt sich Linkaufbau und entspricht nicht den Webmaster-Regeln. Dieses Vorgehen ist sehr gefährlich. Auf der einen Seite gibt es nicht nur Links, die einem gut tun, auf der anderen Seite kannst du dabei enttarnt werden und eine Strafe von Google bekommen. Diese kann soweit führen, dass deine Webseite gar nicht mehr in den Suchergebnissen der Googlesuche erscheint.

Wenn du keine Erfahrung hiermit hast, dann lass erstmal die Finger davon und verdiene dir deinen Status. Später kannst du anfangen, durch Gastbeiträge zu Themen, mit denen du dich auskennst, dir Links zu erarbeiten. Aber stell diese Maßnahmen, wenn du sie überhaupt riskieren möchtest, ans Ende deiner Reise. In erster Linie ist erstmal dein Fleiß und deine Kunst gefragt.

Noch mehr Informationen, die eigene Position in den Suchergebnissen zu beeinflussen, erhältst du in meinem Beitrag Ranking SEO.

Ranking

Die 10 größten Fehler beim SEO-Texte schreiben

Bevor wir fertig sind, sollten wir uns nochmal die schlimmsten Fehler bei SEO-Texte schreiben ansehen. Natürlich, du weißt inzwischen wie man einen guten SEO-Text schreibt, aber du solltest auch wissen, wie man es nicht macht! Ich gebe einen kurzen Überblick:

  • unrelevante Texte
  • inhaltlose Texte
  • zu hohe oder keine Keyworddichte
  • schlechte Struktur
  • fehlende Überschriften
  • zu wenig Text
  • weiterführenden Links nicht vorhanden
  • keine Meta-Beschreibung
  • langweilige und nicht lesenswerte Texte
  • Duplicate Content

Jetzt ist es soweit! Du bist bereit, eigene Texte zu schreiben. Nimm dir zu Beginn viel Zeit, um qualitativ hochwertige Texte anzufertigen und Übung zu erlangen. Es geht natürlich später oft um Masse, aber vor allem um Klasse. Die Qualität sollte immer im Vordergrund stehen. Ein Ergebnis auf Platz eins ist viel mehr wert, als 10 Ergebnisse auf Platz 30.

Fazit zum SEO-Texte schreiben

SEO-Texte schreiben ist nicht nur harte Arbeit, eine Menge Können und Fleiß, sondern auch eine Kunstform. Du bist quasi Schriftsteller und Techniker in einer Person. Aber wenn man einmal den Dreh raus hat und die ersten Rankings erreicht, dann hat man nicht nur viel Freude mit dem Schreiben, sondern kann davon sogar süchtig werden. Wenn du alle meine Ratschläge befolgst und nicht zu schnell aufgibst, dann wirst du für deine schwere Arbeit am Ende ganz sicher belohnt. Deine Webseite wird kostenlos in der Suchmaschine auffindbar sein.

SEO besteht aber nicht nur aus dem Schreiben von SEO-Texten, sondern bietet noch viel mehr Aufgaben. Weitere Informationen findest du in meinem Beitrag Suchmaschinenoptimierung. Wenn dir mein Beitrag gefallen hat, dann freue ich mich sehr über eine Bewertung! Solltest du noch Fragen, Anregungen und Vorschläge zum Thema haben, dann hinterlasse unbedingt einen Kommentar, ich versuche dir so schnell wie möglich zu helfen. Jetzt wünsche ich dir erstmal viel Erfolg bei deinen Texten!

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Steffen Rust

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2 Kommentare

  1. Stefan Küthe

    Weltklasse-Beitrag, vielen Dank 👍😃!

    Antworten
    • Steffen Rust

      Vielen Dank Stefan! Freut mich, wenn er geholfen hat 🙂

      Antworten

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