Bilder SEO – die ultimative Anleitung mit Tipps & Tricks

von | 12. Feb, 2021 | Onlinemarketing, SEO | 0 Kommentare

In dieser Anleitung erfährst du alles, was du zum Thema Bilder SEO wissen solltest! Ich zeige dir, wie die Bildoptimierung funktioniert, warum sie so wichtig ist und mit welchen Tricks du ganz einfach bessere Rankings mit deiner Webseite erzielst. Also, wenn du mehr Besucher und Reichweite haben möchtest, dann bist du hier genau richtig. Arbeite die Anleitung Schritt für Schritt durch und du wirst schon bald die ersten Ergebnisse sehen.

Was bedeutet Bilder SEO?

Die Suchmaschinen sind noch nicht in der Lage, den gesamten Inhalt und Kontext eines Bildes zu verstehen. Daher kann man durch für den Nutzer sichtbare und unsichtbare Elemente mitteilen, was auf einem Bild zu sehen ist. Darüber hinaus kann man Bilder in Format, Größe und Darstellung so optimieren, dass sie besonders schnelle Ladezeiten bieten. Wie das genau funktioniert, sehen wir uns im Folgenden an. Übrigens sind mit Bildern nicht nur Fotos, sondern auch alle Grafiken gemeint.

Was bringt Bilder SEO für die Suchmaschinenoptimierung?

Durch Bilder SEO hast du nicht nur die Möglichkeit, öfter über die Google Bildersuche gefunden zu werden, sondern wirst unter Umständen auch in der Universal-Search, also als Bild-Ergebnis, in der normalen Googlesuche erscheinen. Unter Umständen bekommst du mit deiner Seite kein Top-Ranking, aber dafür mit dem Bild. Deshalb ist es umso wichtiger, nicht nur deine Texte zu optimieren, sondern auch deine Bilder.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist auch die Erhöhung der Themen-Relevanz deiner Inhalte, insbesondere der Texte. Texte, die passende und hochwertige Bilder bereitstellen, werden nicht nur vom Nutzer lieber gelesen, sondern haben genau aus diesem Grund einen höheren Wert für die Suchmaschine. Sie werden dadurch bevorzugt und bekommen ein besseres Ranking. Bessere Rankings bringen mehr Besucher, Interessenten und Käufer.

Hier die Ergebnisse für die Google Bildersuche:

Googe Bildersuche Keyword Traum

Googe Bildersuche zum Keyword „Traum“

Hier die Bildergebnisse in der Universal-Search:

Mit Bilder SEO in die Google Universalsearch Bilder Keyword Bastelideen

Mit Bilder SEO in die Google Universalsearch – Bilder werden zum Keyword „Bastelideen“ angezeigt

Neben besseren Positionen und mehr Relevanz können die Gründe für Bilder SEO ganz unterschiedlich sein. Aber beispielsweise ein Fahrradhändler, der seine Fahrräder online verkauft, kann großes Interesse haben, dass seine Fahrräder auch in der Googlesuche erscheinen. Denn es ist eine kostenlose Möglichkeit, potenzielle Kunden für das eigene Produkt zu begeistern. Aber auch der Fahrradhersteller ist daran interessiert, die Bekanntheit seiner Marke auszuweiten oder neue Modelle vorzustellen.

Wie funktioniert Bilder SEO – Schritt für Schritt

Zum Bilder SEO gehören mehrere Einzelaufgaben, welche du alle umsetzen solltest. Gehen wir diese eine nach der anderen durch.

Ladezeiten der Bilder optimieren

Große Bilder brauchen viel Speicherplatz, schwächen die Rechenleistung des Servers und brauchen sehr lange, bis der Nutzer sie herunterladen oder ansehen kann. Gerade bei einer mobilen Internetverbindung oder auch langsamen Internetleitungen kann das mitunter lange Wartezeiten für den Nutzer bedeuten. Im besten Fall ist der Nutzer nur entnervt, im schlimmsten Fall verlässt er deine Webseite wieder und sucht woanders weiter.

Damit Bilder auf einer Webseite schnelle Ladezeiten aufweisen, sollte sowohl das Dateiformat, das Bildformat, als auch die Dateigröße optimiert werden. Dazu gibt es eine Vielzahl an Programmen. Manche kosten für den Hobby-Anwender relativ viel Geld, daher werde ich auch eine Anleitung für ein kostenloses Tool machen.

Bildgröße ändern

Bevor du jetzt denkst, man sollte alle Bilder winzig klein machen, solltest du noch kurz abwarten 🙂 Sehr kleine Bilder wie beispielsweise Thumbnails haben besonders schlechte Chancen, ein gutes Ranking zu erreichen. Die minimale Größe für die kleinste Seite des Bildes sollte 300px betragen. Aber auch das ist noch ein sehr kleines Bild. Unter Umständen kann das auch das Ranking behindern. Sucht jemand beispielsweise ein Wallpaper (Bildschirmhintergrund), eine Anleitung oder ein Ausmalbild, dann wird sich ein zu kleines Format auch negativ auswirken.

Wenn Bilder in der Suche tendenziell eher größer gesucht werden, dann empfiehlt es sich, das Maß Full-HD von 1920x1080px zu wählen. Wobei es inzwischen auch Bildschirme gibt, die in 4K und höher auflösen. Hier muss man abwägen, welchen Einsatzzweck wird das Bild haben und welche Funktionen hat das Bild für Nutzer, die es unter Umständen suchen. Mache das richtige Maß immer vom Einsatzzweck abhängig. Aber auch auf das Format musst du achten! Bilder im Querformat 4:3 oder 16:9 werden deutlich häufiger angeklickt, als Bilder im Hochformat oder anderen ungewöhnlichen Formaten. Daher hast du hiermit auch die besten Chancen, gefunden zu werden.

Tools zum Bildgröße und Format ändern

Als Tools kann ich euch folgende empfehlen:

Tools zum Bildgröße ändern
  • Adobe Photoshop (kostenpflichtig)
  • Gimp (kostenlos)
  • Windows Paint (kostenlos)
Bildgröße mit Photoshop ändern

Fangen wir mit Photoshop an. Wenn du ein Bild geöffnet hast (Datei -> Öffnen), dann kannst du entweder die Tastenkombination „strg+alt+i“ drücken oder oben im Menü auf „Bild -> Bildgröße…“ klicken.

Photoshop Menü Bildgröße

Photoshop Menü Bildgröße

Jetzt öffnet sich das eigentlich Menü, in dem wir alle Einstellungen treffen können:

Photoshop Bildgröße ändern

Der kleine Anker, den ich mit einem Pfeil markiert habe, zeigt an, ob das Seitenverhältnis erhalten bleiben soll. Das ist empfehlenswert, da sich ansonsten das Bild verzerren wird. Nun kannst du bei Breite oder Höhe den gewünschten Wert eingeben. Der andere Wert verändert sich automatisch mit. Wenn du nur einen Ausschnitt aus deinem Bild haben möchtest, also mit einem anderen Format, dann ist dies der falsche Weg. Um ein anderes Format zu wählen, also wenn du das Bild zuschneiden möchtest, dann gehst du links oben auf die ineinander geschobenen Winkel (Freistellungswerkzeug):

Photoshop Zuschneiden Menü

Photoshop Freistellwerkzeug Menü

Nun kannst du den richtigen Ausschnitt wählen. Wenn du ein bestimmtes Format beibehalten möchtest, dann gehst du nach der Auswahl oben auf die Formatauswahl:

Photoshop Zuschneiden Format

Photoshop Zuschneiden Format

Kommen wir als nächstes zu einem kostenlosen Programm.

Bildgröße mit Paint ändern

Mit Paint ist es auch sehr einfach. Du öffnest einfach ein Bild und dann wählst du entweder „Größe ändern“ oder „Zuschneiden“. Hier kannst du genauso wählen, ob du das Seitenverhältnis beibehalten möchtest:

Windows Paint Größe ändern und Zuschneiden

Windows Paint Größe ändern und Zuschneiden

Sollte sich das Menü „Zuschneiden“ nicht auswählen lassen, dann musst du erst einen Bereich markieren. Am besten drückst du einfach „strg+a“, dann hast du den gesamten Bereich markiert.

Dateiformat und Speichergröße anpassen

Unterschiedliche Dateiformate haben alle ihre eigenen Vorzüge und Anwendungsfälle. Gängige Dateiformate sind JPG, JPEG, PNG, GIF und Vektorgrafiken. Ich verwende in 99% aller Fälle JPEG-Dateien, einfach weil sie sich am stärksten auf kleine Dateigrößen reduzieren lassen. Wenn ich möchte, dass der Hintergrund transparent ist, dann verwende ich das PNG-Format, dieses ist aber vom Speicherplatz deutlich größer.

Neben der Einsparung durch ein passendes Dateiformat kann man auch noch über die Bildqualität viel Speicherplatz einsparen. In den meisten Fällen ist es gar nicht notwendig, Bilder in ihrer vollen Farbtiefe darzustellen, weil das menschliche Auge diese Feinheiten kaum erkennt. Daher reduzieren wir auch die Qualität der Bilder. Als Faustregel: Achte darauf, dass die Dateigröße deiner Bilder nicht 200 KB übersteigt.

Tools zum Dateiformat und Datengröße ändern

Damit unser Bild vom richtigen Dateiformat ist und wir auch die Speichergröße zusätzlich über die Qualität reduzieren können, sind wir wieder auf technische Hilfsmittel angewiesen.

Ich wähle in der Regel als Format JPEG und eine Qualität von 60%. Welche Qualität du auswählst, kommt auf die Feinheit des Bildes an. Am besten probierst du ein wenig rum. Bei Bildern mit großen Freiflächen, wie beispielsweise einem Himmel, kann es zu Artefakten kommen, die sehr unschön aussehen. In solchen Fällen musst du die Qualität hochfahren. Falls das Bild besonders anspruchsvoll ist, kann es unter Umständen Sinn machen, es als PNG-Datei zu speichern.

Wenn du kein Programm hast, dann kannst du folgende Tools nutzen:

  • Adobe Photoshop – komprimiert und verändert Dateiformat (kostenpflichtig)
  • Gimp – komprimiert und verändert Dateiformat (kostenlos)
  • Optimizilla – komprimiert (Onlinedienst kostenlos)

Anleitung für Photoshop: Drück die Tastenkombination „shift+strg+alt+s“, dann öffnet sich ein Menü, in dem du für das Web optimiert speichern kannst. Hier kannst du nun deine Einstellungen treffen:

Webspeichern Photoshop

Für Web optimiert speichern in Photoshop

Anleitung für Gimp: Klicke auf „Datei“, dann auf „Exportieren als“. Hier findest du alle Einstellungen.

Anleitung für Optimizilla: Hier kannst du leider nicht das Dateiformat ändern, sondern lediglich die Datengröße komprimieren. Auch hier kannst du die Qualität bestimmen und die überarbeitete Datei herunterladen. In diesem Fall konnte ich bei einer Qualität von 65% ganze 56% an Dateigröße sparen. Das Bild rechts in der Vorschau ist unscharf, weil ich eine optimierte Datei nochmal komprimiert habe und dieses Bild hier auch nochmal komprimiert ist:

Optimizilla Bild komprimieren

Optimizilla Bild komprimieren

Teste das Tool selbst. In der Vorschau wirst du genau sehen, was dich bei welcher Qualität erwartet. So, jetzt haben wir nicht nur das passende Dateiformat, sondern auch ein schön komprimiertes Bild. Damit steht den schnellen Ladezeiten nichts mehr im Weg.

Dateiname beim Bilder SEO

Viele unterschätzen die Macht des Bildnamens. Damit meine ich nicht den Titel, den man später dem Bild geben wird, sondern unter welchem Namen du die Datei speicherst. Stelle sicher, dass der Name auch das Keyword trägt und beschreibend ist.

Nehmen wir als Beispiel, ich möchte ein Bild von mir einbetten. Hier sind Dateinamen-Beispiele.

Schlecht:

  • 7932892892.jpg
  • 1595-ich-selbt.jpg
  • foto.jpg

Gut:

  • steffen-rust.jpg

Okay, zugegeben, unter deinem eigenen Namen ein Ranking zu erzielen sollte nicht so schwer sein. Nehmen wir etwas aus der Praxis.

Ein Händler für Schuhe möchte Badelatschen einer bestimmten Marke vertreiben und ist dabei, das Bild zum Artikel zu speichern. Folgender Dateiname wäre sinnvoll:

  • badelatschen-markenname.jpg

Wenn es unterschiedliche Badelatschen dieser Marke gibt, dann kann man den Namen auch noch beschreibender machen:

  • badelatschen-rot-markenname.jpg

Oder aber wir wollen zu roten Badelatschen in der Suche erscheinen, dann nennen wir auch die Datei so:

  • rote-badelatschen.jpg

Jede Erweiterung des Namens kannst du mit einem „-“ oder einem „_“ machen. Achte darauf, dass du Umlaute umschreibst (ü=ue, ö=oe, ä=ae).

Bilder SEO rote Badelatschen

Bilder SEO – rote Badelatschen in der Universal Search

Relevanz, Wettbewerb und Keyword-Recherche

Durch das Alt-Attribut, die Bildbeschreibung und Bildbeschriftung kann man der Suchmaschine mitteilen, welche Bedeutung ein Bild hat. Aber diese Beschreibungen sollten auch wirklich korrekt sein. Du hast keinen Vorteil, wenn du hier etwas anderes reinschreibst, denn Google mag nicht in der Lage sein, ein Bild vollumfassend zu interpretieren, aber Google kann anhand der Nutzer testen, ob das Bild zur Suchintention der Suchbegriffe passt.

Also, wenn du hier unrelevante Informationen platzierst, dann wird das Bild unter Umständen kein Ranking erzielen und auch nicht deinem SEO weiterhelfen. Das oberste Gebot ist Relevanz! Übrigens kannst du ein Bild auch mehrfach verwenden, solange du die gleiche URL und die gleichen Meta-Daten verwendest. Dadurch kann sich auch nochmal die Wichtigkeit des Bildes erhöhen.

Wenn du das Keyword wählst, welches dein Bild im Ranking unterstützen soll, oder womit du in der Bildersuche gefunden werden möchtest, dann achte auch auf den Wettbewerb. Je mehr Bilder es zu deinem Begriff gibt, desto schwieriger wird es für dich hier in der Suche zu erscheinen. Wie du die besten Suchbegriffe findest und auch den Wettbewerb der Keywords analysierst, erfährst du im Beitrag Keyword-Recherche. Da Google wahrscheinlich weit mehr als 10 Milliarden Bilder gelistet hat, ist es nicht immer einfach, in der Bildersuche gefunden zu werden.

Beschreibungen für das Bild hinzufügen

Neben hochwertigen Bildern, dem relevanten Kontext und dem passenden Dateinamen kommen wir zum wichtigsten Teil. Du musst Google das Bild erklären. Die Erklärung machst du über das Alt-Attribut. Dieses musst du unbedingt hinterlegen. Das kannst du entweder im HTML-Code machen oder dein Shop- bzw. CMS-System bietet diese Möglichkeit von Hause aus, dann kannst du das ohne Code machen.

Alt-Attribut per HTML einfügen

Bleiben wir beim Beispiel mit den roten Badelatschen. Ohne Alt-Attribut würde der Code für das Bild folgendermaßen aussehen:

<img src=“https://lmn1.de/wp-content/uploads/2021/02/Bilder_SEO_rote_Badelatschen.jpg“>

Mit dem Alt-Attribut so:

<img src=“https://lmn1.de/wp-content/uploads/2021/02/Bilder_SEO_rote_Badelatschen.jpg“ alt=“Bilder SEO rote Badelatschen“>

Das Alt-Attribut war ursprünglich dafür gedacht, dass bei technischen Schwierigkeiten statt des Bildes ein beschreibender Text angegeben wird. Nimm auf jeden Fall das wichtige Keyword in das Alt-Attribut auf. So wie du es bereits beim Dateinamen gemacht hast.

Neben dem Alt-Attribut gibt es noch mehr Möglichkeiten, eine Beschreibung zu hinterlegen:

  • Meta-Titel
  • Meta-Beschreibung
  • Beschriftung

Auch hier bringst du das Keyword unter. In der Meta-Beschreibung kannst du etwas mehr zum Bild schreiben. Übrigens hilfst du mit den richtigen Beschreibungen auch dem barrierefreien Netz, da sich so Blinde beispielsweise das Bild vorlesen lassen können.

Alt-Attribut mit WordPress hinzufügen

Wenn du mit WordPress arbeitest, dann kannst du unter Medien deine Bilder bearbeiten und hier alle wichtigen Daten hinterlegen, dazu brauchst du dann keine Zeile Code.

Bilder SEO für WordPress Alt-Attribut eintragen

Strukturierte Daten zur Bildoptimierung

Neben den genannten Optimierungsmöglichkeiten kannst du mit Markups arbeiten. Wie man strukturierte Daten verwendet, kannst du unter schema.org nachlesen. Auszeichnungssprachen helfen den Suchmaschinen beim Crawling und dem einordnen der Informationen.

Die richtige URL-Struktur beim Bilder optimieren

Wie auch bei allem anderen Content sollte auch beim Bild die URL den Namen wiedergeben. Helfen kann zusätzlich eine gute Ordnerstruktur.

Beispiel:

www.irgendeinschuhhandel.de/schuhe/badelatsche.jpg

Bilder in die Sitemap mit aufnehmen

Damit die Bilder auch schnellstmöglich von Google indexiert werden können, empfiehlt es sich genauso wie bei allen anderen Inhalten, diese in der Sitemap zu hinterlegen. Hier findest du meinen Beitrag: Warum du eine Sitemap brauchst

So stellst du sicher, dass Google die Bilder besonders leicht crawlen kann und kein Bild übersieht. Wenn du die Sitemap eingerichtet hast, dann kannst du sie in der Search Console hochladen.

Updates der Bildersuche bei Google

Im Jahr 2017 hat Google seine Bildersuche fundamental verändert, das hat bei einigen Webseitenbetreibern für großen Ärger gesorgt. Während man früher durch iframes nach einem Klick in der Bildersuche direkt auf der jeweiligen Webseite gelandet ist, wurden die Bilder fortan nur noch als Thumbnails angezeigt. Wenn man dieses Thumbnail angeklickt hat, dann ist man nicht mehr auf der Webseite gelandet, sondern Google hat es einfach in seiner Suche vergrößert und es gab keinen Grund mehr, die entsprechende Webseite zu besuchen.

Dadurch haben Webseiten enorm viel Traffic verloren. Manch eine Seite hat dadurch seine Existenz verloren, da sie von Klicks und Werbeeinnahmen abhing und die Besucher fortan ausblieben. Der Nutzer hat hierauf nicht so erbost reagiert, da man nicht mehr lauter Seiten durchsuchen musste, sondern ganz gemütlich bei Google gucken konnte. Also eine Verbesserung der UX auf Kosten der Webseitenbetreiber.

Im Jahr 2018 hat Google sich auf die Webseitenbetreiber zu bewegt. Es wurden weniger Thumbnails angezeigt und die Domain der Webseite ist direkt unter dem Bild ersichtlich. Durch diese Maßnahme hat sich aber auch die Anzeigefläche verringert und es werden weniger Bilder angezeigt, so dass auch hier einige Webseiten stark an Sichtbarkeit einbüßen mussten.

Doch der Traffic hat sich seitdem für die Besitzer der gut rankenden Bilder wieder deutlich gesteigert, auch wenn er nicht mehr das Niveau erreicht, welches vorher gegeben war. Im selben Jahr kamen auch Urheber-Informationen (Image-Credits) zum Bild dazu. Diese können Webseiten in den Meta-Daten übergeben. Für die richtige Darstellung müssen in den IPTC-Informationen die Urheber, Rechteinhaber und Namensnennung genannt werden.

Meine 10 Tipps für gutes Bilder SEO

Hier für meine lieben Schnellleser eine Kurzfassung der wichtigsten Punkte als Tipps:

  • nutze hochwertige und einzigartige Bilder
  • verwende relevante Bilder
  • wähle einen guten Suchbegriff
  • beschreibe die Bilder treffend
  • suche einen passenden Dateinamen aus
  • achte auf eine gute URL-Struktur
  • nutze ein beliebtes Bildformat
  • wähle das passende Datenformat
  • arbeite mit einer kleinen Datengröße
  • verwende das Bild öfter (gleiche URL)

Jetzt weißt du alles, was du wissen musst, um ganz vorne mitzuranken.

Übrigens gibt es ganz aktuell ein sehr interessantes Video von Google zu diesem Thema. Normalerweise verrät Google nicht viel dazu, wie der Algorithmus der Googlesuche funktioniert. Aber im Rahmen der „Search Lightning Talks“ verrät der Google SEO-Experte John Mueller jede Menge Infos und Tipps:

Fazit zu Bilder SEO

Bilder SEO gibt nicht nur der Suchmaschinenoptimierung der Texte mehr Relevanz, sondern verbessert auch die User Experience. Wer seine Bilder komprimiert und in den richtigen Formaten bereitstellt, der beschleunigt dadurch die Ladezeiten erheblich. Mit optimierten Bildern punktest du nicht nur für den eigentlichen Inhalt, sondern kannst auch jede Menge Besucher bekommen. Da das Optimieren der Bilder keinen großen Arbeitsaufwand darstellt, solltest du dir die Zeit auf jeden Fall nehmen. Wenn du Fragen zum Thema hast, dann lass doch einfach einen Kommentar da!

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Steffen Rust

Steffen Rust

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