Google-Ranking verbessern: drei mal drei Tipps vom Profi!

von | 24. Jun, 2022 | Onlinemarketing, SEO | 0 Kommentare

Du kennst es vielleicht: Du hast deine Webseite erstellt, hast hundert verschiedene Begriffserklärungen zu SEO gelesen und willst jetzt endlich mit deiner eigenen Suchmaschinenoptimierung loslegen. Aber irgendwie steht man dann vor einem scheinbar riesigen Berg. Womit sollst du anfangen? Wie genau optimierst du deine Seite denn nun? Keine Sorge, wir stehen dir zur Seite. Deshalb haben wir heute drei mal drei Tipps mitgebracht, die dein Google-Ranking verbessern!

Grundsätzlich will ich noch sagen, dass dieser Guide als eine Art Checkliste gedacht ist, an der du dich orientieren kannst. Zu den allermeisten Tipps gibt es eigene Blogtexte. Wenn du lieber Videos siehst, kannst du auch mal auf unserem YouTube-Kanal vorbeischauen. Dort findest du unsere Erklärungen in Video-Form.

SEO Content: die drei wichtigsten Tipps

Wir legen los mit den drei wichtigsten Tipps rund um SEO Content. Content ist einer der wichtigsten On-Page-Ranking-Faktoren, willst du also dein Google-Ranking verbessern, musst du hier auf jeden Fall ansetzen.

1. Content mit Qualität und Witz

Es reicht natürlich nicht, irgendwelche Texte auf deine Seite zu setzen, die womöglich von irgendwo kopiert sind, oder aufgrund von Fehlern kaum lesbar. Damit deine Seite rankt, brauchst du hochwertigen Content, der sowohl der Suchmaschine verrät, worum es auf deiner Seite geht, als auch User auf deine Seite holt.

Dafür sollte dein Content immer individuell dein Content sein. Abschreiben und kopieren von anderen kann nicht nur urheberrechtliche Probleme verursachen, sondern auch deinem Ranking schaden. Verfasse deinen Content also selbst, oder lasse ihn spezifisch für deine Seite verfassen.

Halte deinen Content informativ und interessant. Natürlich muss er einige Keywords enthalten, damit die Suchmaschine weiß, wann sie dich ausspielen sollte, aber beinahe ebenso wichtig ist die User Experience mit deinem Content. User, die Spaß haben, deine Seite anzusehen und deine Inhalte aufzunehmen, bleiben länger auf deiner Seite, was natürlich gute Signale an die Suchmaschine sendet. Packe also nicht nur Keywords in deine Titel und Beschreibungen, sondern locke die User mit spannenden Titeln und mache neugierig auf deine Seite.

2. Regelmäßige Uploads

Die Suchmaschine mag Seiten, die aktuell sind und dem User so die neusten Informationen bietet. Dass deine Seite die am besten informierte Seite mit den neusten Updates ist, suggerierst du der Suchmaschine, in dem du regelmäßig neue Inhalte postest.

Diese Inhalte können Blogbeiträge sein, Lexikonartikel, aktualisierte Produktbeschreibungen, eine Kombination aus alldem. Wichtig ist, dass du den Überblick behältst und Google zeigst „schau her, ich bin aktuell, ich bin gut informiert!“

Überlege dir daher am besten eine Content Strategie. Plane, wie oft du Blogbeiträge postest, wie viele Lexikoneinträge Sinn ergeben und inwiefern du deine Social Media Kanäle mit Inhalten fütterst, die über deine Webseiten-Updates hinausgehen. Halte dich an den Plan und vor allem: Halte durch! SEO ist eine langfristige Strategie, gib also nicht auf, wenn du einmal angefangen hast. Du schaffst das, ich glaube an dich!

3. Bilder SEO und Co.

Content ist nicht immer gleich Text. Natürlich helfen dir Texte weiter und Google kann diese Texte ganz besonders einfach crawlen und bewerten. Aber zum einen lernt die Suchmaschine dazu, zum anderen optimierst du auch für den User. Bilder geben unserem Hirn (und unseren Augen) eine kurze Pause. Man hat Zeit, das gelesene zu verarbeiten oder die Möglichkeit, die Informationen grafisch darzustellen.

Videos können andere User erreichen, als Texte. Verschiedene Menschen haben verschiedene Vorlieben. Unterschiedliche Formen von Content können aber auch inklusiver Wissen vermitteln: Viele neurodiverse User, also Menschen, die ADHS haben, autistisch sind oder andere nicht neurotypisch funktionierende Gehirne haben, schauen lieber Videos oder hören gerne Podcasts, weil sie dabei ihre Hände beschäftigen können und so Informationen besser aufnehmen können.

Um auch diese User zu erreichen, lohnt sich der Einsatz verschiedener Content-Formen. Google wird auch besser darin, diese Inhalte zu untersuchen. Alt-Texte, Bildbeschreibungen und Kapitelüberschriften in YouTube-Videos sorgen dafür, dass die richtigen Leute dich zur richtigen Zeit finden.

On-Page-Optimierung wird dein Google-Ranking verbessern

Im Grunde gehört SEO-Content zu der On-Page-Optimierung, aber wir haben dir abseits des Contents einige Tipps zusammengestellt.

1. URL-Struktur optimieren

Eine schöne, prägnante URL-Struktur ist nicht nur von Google gern gesehen, es wirkt auch einfach professioneller. URLs, die dein Hauptkeyword enthalten, boosten natürlich dein Ranking unter diesem Keyword. Ein URL die man als Nutzer lesen kann ist eine sprechende URL. In der Regel enthält diese den Titel deiner Seite oder deines Beitrags. Bei uns ist es zum Beispiel der folgende Aufbau: www. unsere-Seite. de/ Artikel-den-du-gerade-liest. So kannst du bereits durch die URL nachvollziehen, welches Thema du dir gerade anschaust.

Genauso kann die Suchmaschine das nachvollziehen.

2. Meta-Daten optimieren

Die sogenannten Meta-Daten sind die Daten, die Google (und dem User) direkt beschreiben, worum es auf der Seite geht.

Dazu gehört der Title-Tag, oder der Meta-Titel, den du bei den Suchergebnissen als blau unterlegten Titel siehst und auf der Seite in dem kleinen Browser-Tab neben dem Logo. Hier hast du aktuell 600 Pixel, das sind etwa 50 bis 60 Buchstaben, Platz, um kurz und knackig zu beschreiben, worum es geht. Idealerweise kommt hier natürlich dein Keyword vor.

Außerdem hast du die Meta-Description. Diese ist der kleine Text, der auf der SERP unter dem Title-Tag steht und in 150 bis 160 Zeichen beschreibt, was auf deiner Seite wichtig ist. Auch hier solltest du das Keyword unterbringen und dem User Lust machen, deine Seite zu besuchen.

Meta Daten kannst du ganz einfach optimieren, wenn du SEO-Tools nutzt. Für WordPress-Nutzer gibt es zum Beispiel Yoast. Das gibt dir, neben einer nützlichen und intuitiven SEO-Checkliste, auch Felder, in denen du die Meta-Daten direkt eintragen kannst. Alternativ müsstest du das im HTML-Code anpassen.

Meta-Daten Yoast

Hier siehst du, wie leicht Yoast es dir macht, die Meta-Description einzustellen.

3. Interne Verlinkungen

Eigentlich ist das Thema Verlinkungen das Thema im Bereich Off-Page, aber dazu später mehr. Wir sprechen nämlich zuerst einmal über interne Verlinkungen. Das heißt, du verlinkst zum Beispiel von einem Blogpost auf einen anderen, oder aus dem Blog in deinen Shop. Solche internen Verlinkungen haben eine Menge Link Juice. Wir nutzen jetzt hier eine interne Verlinkung, um dich auf unseren passenden Blogtext zum Thema hinzuweisen.

Wenn du zum Beispiel ein Keyword erwähnst, zu dem du einen anderen Blogbeitrag verfasst hast, oder ein Video, dann kannst du den Link Juice deines neuen Beitrags nutzen, um die Relevanz des verlinkten Beitrags unter diesem Keyword zu erhöhen. Praktisch, oder?

Google Ranking verbessern mit Off-Page-Optimierung

Off-Page-Optimierung ist all das, was sich außerhalb deiner Webseite abspielt. Auch hier kannst du einiges tun, um dein Ranking zu boosten.

1. Social Media und Google-Netzwerk

Google hält dich für wichtiger, wenn über dich geredet wird. Das ist im Grunde die Grundregel, die hinter allen Off-Page-Optimierungen steckt. So auch hinter der Arbeit mit den sozialen Medien und andern Google-Diensten.

Erstelle für dein Unternehmen (oder, wenn es sich um deine persönliche Webseite handelt, für dich) Profile auf den wichtigsten Social Media Plattformen. Dazu zählen im Moment Instagram, Facebook, Twitter und LinkedIn. Diese Profile sollten alle auf deine Webseite und möglichst auch aufeinander verlinken. So stellst du sicher, dass User der diversen Plattformen dich auch überall wiederfinden. Außerdem zeigst du Google, dass du nicht nur echt, sondern auch überall präsent bist.

Zusätzlich zu den sozialen Medien solltest du auch Google selbst nutzen. So ergibt es Sinn, ein Untenehmensprofil bei Google zu erstellen. Das war früher unter Google My Business bekannt. Wenn du ein solches Profil hast, wirst du zum Beispiel bei Google Maps angezeigt und… du kannst Bewertungen sammeln.

2. Bewertungen sammeln

Menschen vertrauen der Meinung anderer Menschen. Wenn also Nutzer sagen, dieser Friseur hat ihnen den besten Haarschnitt ihres Lebens verpasst, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass weitere Nutzer zu diesem Friseur gehen. Das kannst du für dich nutzen.

Wann immer du eine Leistung für einen Kunden erbracht hast, bitte ihn um eine Google Bewertung. Diese helfen gerade kleineren Unternehmen extrem und beweisen der Suchmaschine, dass man dir trauen kann. Bewertungen können also im Grunde direkt dein Google-Ranking verbessern.

3. Google-Ranking verbessern mit Backlinks?

Backlinks gehören zu der am häufigsten genutzten, aber auch am häufigsten missbrauchten, Maßnahme in der Off-Page-Optimierung. Wir haben bereits einen eigenen Blogartikel darüber verfasst, welche zehn Fehler beim Backlinks aufbauen nicht passieren sollten und warum der Linkaufbau wirklich gefährlich für deine Sichtbarkeit sein kann.

Du kannst dir eigentlich Folgendes merken: Wenn Backlinks organisch entstehen, weil Leute aus deiner Nische auf dich verlinken, helfen sie dir. Wenn du versuchst, Backlinks zu manipulieren, können sie dir enorm schaden und dich sogar komplett von der Google-Bildfläche wischen.

Unser letzter Tipp in diesem Artikel ist also nicht wirklich „besorge dir Backlinks“, sondern eher „mache so guten Content, dass die Backlinks von selber kommen“.

Das waren also drei mal drei Tipps vom SEO-Profi, wie du dein Google-Ranking verbessern kannst. Du willst eine ausführliche Schulung in dem Bereich oder möchtest unsere Hilfe bei der Optimierung? Kein Problem, hinterlasse einen Kommentar oder wende dich einfach direkt an uns. Mein Team und ich freuen uns, dir persönlich weiterzuhelfen!

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Steffen Rust

Steffen Rust

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